Am Silvestertag 2025 gab es hier in Mehrow den inzwischen 21. Mehrower Silvesterlauf. Wie üblich gingen um 10 Uhr die Läufer und Walker auf ihren 10- bzw. 8-km-Kurs. Eine halbe Stunde vorher wurde schon der Kinderlauf über 2 km gestartet und ausgewertet.
Dass die Beteiligung bei den Läufen nicht so groß war wie in den Vorjahren, war ganz sicher der Witterung geschuldet. Es war lausig kalt und trotz gut gestreuter Bahn mitunter glatt.
Aber allen Beteiligten hat es Spaß gemacht, durchs winterliche Mehrow zu laufen.
Den Organisatoren und den vielen Helfern am Start und Ziel sowie an der Laufstrecke seien Lob und ein herzliches Dankeschön gesagt.

Es ist schon wieder einige Jahre her, dass es kalt genug war, den Dorfteich zu betreten. Da ist es nur allzu verständlich, dass Jung und Alt am Ende der ersten Januarwoche auf den Dorfteich strömten, um dort Schlittschuh zu laufen, Eishockey zu spielen, von den Hängen zu rodeln oder einfach nur beisammen zu stehen und zu quatschen.
Als dann am Samstagabend aus dem Nichts eine Musikbox und ein paar bunte Scheinwerfer auftauchten, war die Stimmung perfekt. Am Sonntag war dann fast schon Gedrängel auf der Eisfläche, denn auch einige Berliner hatten entdeckt, dass hier im Dorf was los ist.

Am Samstag, den 17. Januar wird es ab 16 Uhr wieder das alljährliche Verbrennen der Weihnachtsbäume auf dem Festplatz am Dorfteich geben.
Ein recht ordentlicher Berg an Weihnachtsbäumen hat sich da schon angesammelt, so dass nicht befürchtet werden muss, dass das Feuer zu schnell ausgeht. Wenn zudem wie immer die Bratwurst gelingt und es mit dem Bierzapfen klappt, dürfte die Stimmung wieder perfekt sein.

Unser unlängst umgebautes und erweitertes Feuerwehr­gebäude ist jetzt auch nachts nicht zu übersehen.
Es hatte jemand die tolle Idee, es nachts rot anzustrahlen und wenige Tage später war das bereits umgesetzt. Bravo.

Als erste öffentliche Veranstaltung nach der Neu-Einweihung des Feuerwehrgebäudes am 4. Oktober 2025 gab es dort eine gut besuchte Filmvorführung über die Geschichte und Gegenwart der Wriezener Bahn.
Die Filmemacher Kerstin und Torsten Richter aus Ernsthof haben sehr akribisch zum Bau und Rückbau der Bahnlinie von Berlin nach Wriezen recherchiert und einen sowohl sehr interessanten, als auch unterhaltsamen Film geschaffen, der bei den Zuschauern guten Zuspruch gefunden hat.
Von verschiedenen Seiten wurde der Wunsch geäußert, zudem etwas über den jenseits der Oder liegenden Teil der Bahn­strecke zu erfahren. Kerstin und Torsten Richter haben auch dazu etwas zu bieten und werden am Freitag, den
13. März 2026 ab 18 Uhr in der Feuerwache Mehrow einen Film über „Die Bahn Wriezen-Jädickendorf“ zeigen.
Sie sind dazu sehr herzlich eingeladen!

Sonntag, 04.01., 11.00 Uhr Gottesdienst
Sonntag, 04.01., 14-17 Uhr Offene Kirche
Sonntag, 01.02., 11.00 Uhr Gottesdienst
Sonntag, 01.02., 14-17 Uhr Offene Kirche

Weitere Informationen zur Kirchengemeinde finden Sie
  • unter www.kirche-ahrensfelde.de
  • im ev. Pfarramt in 16356 Ahrensfelde, Dorfstr. 57.
  • Tel./eMail: 030 9339335, buero@kirche-ahrensfelde.de
Den aktuellen Gemeindebrief finden Sie auf www.kirche-ahrensfelde.de.
Gottesdienst in Ahrensfelde: jeden Sonntag um 9.30 Uhr,
Gottesdienst in Eiche: Sonntag, den 11.1. und 8.2. um 11 Uhr,
Gottesdienst in Blumberg: jeden Sonntag um 9.30 Uhr
An jedem 1. Sonntag im Monat steht die Mehrower Dorfkirche von 14 bis 17 Uhr für Besucher offen, so auch am 4. Januar und am 1. Februar 2026.

Am Sonntag, den 1. Februar 2026 gibt es im Anschluss an die „Offene Kirche“, also ab 17 Uhr, in der Mehrower Dorfkirche wieder einen der beliebten Kinoabende.
Gezeigt wird die Mofa-Roadmovie-Komödie „25 km/h“.
Sie erzählt von zwei entfremdeten Brüdern, die sich nach Jahren beim Begräbnis ihres Vaters wiederfinden und auf einer langen Mofa-Tour quer durch Deutschland ihre alte
„To-do-Liste“ abarbeiten.

Im neuen Jahr ist die erste Kinderrunde am Sonnabend, den 17. Januar 2026 von 10 bis 11.30 in der Feuerwehr Mehrow. Das Thema ist „Vögel im Winter“.
Die weiteren Termine sind:
  • Samstag, 14. Februar 2026, 10-11.30 Uhr, „Bunte Treppen in den Frühling“
  • Samstag, 7. März 2026, 10-11.30 Uhr, „Trinken wie am Meer“
    Wir basteln mit Muscheln
  • Gründonnerstag, 2. April, 17-18.30 Uhr, „Osterkörbchen und andere Osterbastelei“
    Anschließend Osterfeuer auf dem Platz am Dorfteich
  • Im Mai findet wegen der vielen Feiertage keine Kinderrunde statt.
  • Sonntag, 6. Juni 2026, 15.30 Uhr, „Lustige Geschichten zu Lande und zu Wasser“
    Spiel und Spaß mit Mariana und Bärbel im Rahmen der Offenen Kirche
  • Samstag, 13. Juni 2026, 10-11.30 Uhr, „Lappen los, die Kraken kommen“

Fahrpläne lt. Barnimer Busgesellschaft (BBG): Abfallentsorgung lt. Kreiswerke Barnim (ohne Gewähr):
  • Hausmüll: Di. 20.1., 10.2., 3.3.2026
  • Gelbe Tonne: Fr. 16.1., 6.2., 27.2., 20.3.2026
  • Altpapier: Fr. 23.1., 20.2., 20.3.2026
  • Biomüll: Fr. 16.1., 30.1., 13.2., 27.2.2026

Es stand im Januar vor x Jahrzehnten in der Zeitung (Niederbarnimer Kreisblatt) ...
[Ergänzung zu den bereits im Januar 2016 gelisteten Artikeln]

1. Januar 1876
Das Niederbarnimer Kreisblatt erscheint Mittwochs und Sonnabends früh in Bernau. Abonnement pro Quartal 1 M. 50 Pf., durch die Post bezogen 1 M. 90 Pf., durch den Postboten in's Haus gebracht 2 M. 15 Pf.

22. Januar 1896
Die Gemeinde Ahrensfelde feierte in Gemeinschaft mit dem Krieger- und Landwehrverein am 18. Januar das Fest des 25jährigen Jubiläums des deutschen Kaiserreichs auf folgende Weise: Nachmittags ½5 Uhr Festgottesdienst und danach großes Festessen im Local des W. Haase, welches von dem Gemeinde-Vorstand und der Gemeinde-Vertretung arrangirt worden war und bei welchem die 14 Veteranen aus den Feldzügen nebst ihren Frauen frei bewirthet wurden.

14. Januar 1906
Eine Nebenstelle der Kreis-Sparkasse ist eingerichtet in Blumberg und wird verwaltet vom Herrn Gastwirt Gustav Ebel. Sie ist dem Publikum werktäglich geöffnet von 9 Uhr vormittags bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 6 Uhr nachmittags.

17. Januar 1906
Ahrensfelde. Der Bauergutsbesitzer Hoppe hat einem Nachbarn einen geliehenen Wagen zurück gebracht. Auf dem fremden Grundstück glitt der sehr korpulente Mann auf einer schlüpfrigen Wasser­rinne aus und schlug derartig mit dem Hinterkopfe auf das Steinpflaster, daß er besinnungslos nach Hause getragen werden mußte. Der hinzugezogene Arzt stellte Schädelbruch und Gehirn­erschütterung fest. Eine im Weißenseer Krankenhause vorgenommene Operation war auch erfolglos und so trat der Tod schon nach wenigen Tagen ein.

26. Januar 1906
[Die langjährige Ahrensfelder Hebamme] Frau Emilie Schmöcker, geb. Kempfer, ist im noch nicht vollendeten 65. Lebensjahre verstorben.

31. Januar 1906
Ahrensfelde. Mit seltener Hartnäckigkeit grassiert hier die Diphteritis. Fast schien es, als wäre die Epidemie erloschen, doch tauchen immer wieder neue Fälle auf. Daß die Gemüter der Eltern beunruhigt sind, ist leicht erklärlich, zumal unser Ort zurzeit ohne Arzt ist. Recht sehr leidet unter dieser Krankheit der Schulbesuch. Schon seit Anfang Dezember waren an keinem Tag alle Schüler zur Stelle.

22. Januar 1916
Wer Brot oder Brotgetreide verfüttert, versündigt sich am Vaterlande und macht sich strafbar.

1. Januar 1926
Am 28. Dezember verschied im Alter von 82 Jahren der Altsitzer Karl Gahtow zu Lindenberg. Von 1882-1920 gehörte er dem Gemeindekirchenrate an. Seine reiche Erfahrung, sein gerechtes Urteil, seine Treue sicherten ihm stets einen bestimmenden Einfluß auf das Gemeindeleben.

3. Januar 1926
Empfehlenswerte Firmen im Landbestellbezirk: Adolf Ebel, Blumberg. Kolonialwaren. Honigkuchen, Wirtschaftsartikel, Glas-, Porzellan-, Braungeschirr. Niederlage v. Osrambirnen u. Weckgläsern.

28. Januar 1926
Gebe hiermit bekannt, daß ich meine Praxis in Zepernick aufgegeben habe und die Praxis des Herrn Sanitätsrat Dr. Crusius in Altlandsberg (Mark) übernommen habe. Dr. med. Hellenbrand, prakt. Arzt und Geburtshelfer.

28. Januar 1926
Sanitätsrat Dr. Crusius verläßt krankheitshalber am 1. Februar Altlandsberg und siedelt nach Quedlinburg über. 36 Jahre lang hat der Scheidende hier und in der Umgebung seine Praxis ausgeübt und sich das Zutrauen aller Bevölkerungsteile erworben. Der schon 61 Jahre alte Arzt war überall beliebt. Als Leiter des Kreiskrankenhauses und als Arzt der freiwilligen Sanitätskolonne vom Deutschen Roten Kreuz hat sich der Scheidende große Verdienste erworben.

29. Januar 1926
Mehrow. Kaum sind die Gänse- und Hühnerdiebstähle zu Weihnachten und Neujahr vergessen, so kommt schon wieder die Nachricht von einem neuen Einbruchsdiebstahl. In der alten guten Zeit vor dem Kriege und auch während desselben hatte unser Ort auch einen ordnungsmäßigen Nachtwächter. Seit einigen Jahren ist es aber bei unseren eigenartigen Ortsverhältnissen nicht mehr möglich, einen öffentlichen Wächter anzustellen.

3. Januar 1936
Blumberg. In der Neujahrsnacht wurde die Feuerwehr alarmiert. Es brannte der an der Berliner Straße gelegene Stall des Bauern August Keisdorf. Da der Stall gewölbt ist, konnte das Vieh gerettet werden. Es verbrannte das auf dem Stallboden lagernde Heu und der Dachstuhl. Zur Hilfeleistung waren auch die Wehren aus Birkholz, Ahrensfelde, Zepernick, Seefeld und Löhme erschienen. Es ist dies der dritte Stallbrand im Ort innerhalb eines Vierteljahres.

16. Januar 1936
Ahrensfelde. In kameradschaftlicher Hilfsbereitschaft stellte sich die Kriegerkameradschaft dem Ortsamtsleiter der NSV. am Sonntag wiederum zur Verfügung, um die Spenden aus dem letzten Eintopfgericht einzusammeln. Das gute Sammelergebnis, das das vorhergehende nochmal übertraf, war eine besondere Genugtuung für die alten Weltkriegskameraden.

23. Januar 1936
Ahrensfelde. Die Krieger- und Landwehrkameradschaft beging einen Kameradschaftsabend anläßlich des 57jährigen Bestehens.


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