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Personal-Chronik. Der Schornsteinfegermeister Gustav Kielblock zu Lichtenberg ist zum Obermeister der Schornsteinfegermeister im Niederbarnimer Kreise und der Schornsteinfegermeister Illhardt zu Nieder-Schönhausen zum Obermeister-Stellvertreter gewählt und bestätigt. |
Ein gutes Arbeits-Pferd, dunkelbrauner Wallach, ein- und zweispännig gefahren, hat preiswerth zu verkaufen Noack in Blumberg. |
Neuenhagen. Vom 1. Februar d. J. wird die Botenpost zwischen Neuenhagen und Hönow statt einmal täglich, täglich zweimal verkehren und folgenden geänderten Gang erhalten: I. Post Von Neuenhagen 7 Uhr 30 Minuten Vormittags In Hönow 8 Uhr 40 Minuten Von Hönow 12 Uhr - Minuten Mittags In Neuenhagen 1 Uhr 10 Minuten Nachmittags II. Post Von Neuenhagen 4 Uhr - Minuten Nachmittags In Hönow 5 Uhr 10 Minuten Von Hönow 7 Uhr - Minuten Abends In Neuenhagen 8 Uhr 10 Minuten |
Lindenberg. Donnerstag, den 2. Februar, Großer Maskenball (Anfang 7 Uhr), wozu ergebenst einladet C. Gathow, Restaurateur. Eine reichhaltige Maskengarderobe trifft am Dienstag ein. |
Marzahn bei Friedrichsfelde. Der hiesige Kriegerverein gedenkt am Sonntag, den 26. Februar 1882 das Fest seiner Fahnenweihe zu feiern ... |
Anzeige! Den geehrten Viehbesitzern der dem Pflicht- und Bannrecht der Abdeckerei zu Straußberg unterworfenen Dörfer und Dominien zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich die bisher Ernst Krenz'sche Scharfrichterei in Strausberg übernommen habe. - Indem ich darauf aufmerksam mache, daß die Besitzer von incurablen und verrecktem Vieh gehalten sind, solches an mich abzuliefern, sichere ich Demjenigen eine Belohnung von 20 Mark zu, der mir Personen nachweist, welche ihr der Abdeckerei verfallenes Vieh verwerthen oder vergraben. Gleichzeitig zeige ich an, daß ich für ausrangirte Pferde, welche sich zum Schlachten eignen, den höchsten Berliner Preis zahle. Straußberg, den 16. Februar 1882. F. Triebel, Scharfrichterei-Besitzer. |
Blumberg. Sein drittes Stiftungsfest feierte am verflossenen Sonntag der hiesige Gesangverein unter Mitwirkung der Liebisch'schen Kapelle aus Bernau. In bekannter annerkennenswerther Weise wurden eine Reihe Lieder ernsten und heiteren Genre`s vorgetragen; Herr Liebisch trug eine Original-Cavatine von Hasselmann auf dem Piston vor. Den zweiten Theil des Festes bildete ein Ball, welcher die Mitglieder des Vereins und ihre Gäste bis zum frühen Morgen in heiterer Laune zusammenhielt. |
Marzahn bei Friedrichsfelde. Wegen eines plötzlich aufgetretenen sehr schweren Krankheitsfalles in unmittelbarer Nähe des Festlokals hat der hiesige Kriegerberein beschlossen, das Fest seiner Fahnenweihe auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Weitere Bekanntmachungen über die Feier erfolgen in diesem Blatte. Der Vorsitzende H. Böttcher. |
Ostfriesische Kälber von den Domänen Löhme, Krummensee und Hönow hat stets abzugeben Hamann, Blumberg. |
Einen Webergesellen auf Seehund verlangt J. Klein, [Bernau] Brüderstraße 82. |
Saatkartoffeln: 50 Ctr. Sechswochen-Kartoffeln, 150 Ctr. Rosen-Kartoffeln bei Carl Haase, Ahrensfelde. Täglich Futter-Runkeln, per Ctr. 90 Pf., bei Lichtenberger, Ahrensfelde. |
Bekanntmachung. Der von uns unter dem 24. November 1880 hinter den Dienstknecht Wilhelm Binder, früher zu Blumberg, erlassene Steckbrief ist durch dessen Einlieferung erledigt. Alt-Landsberg, den 10. März 1882. Königliches Amtsgericht. |
Einen grauen Zucht-Bullen Holländer Race, hat zu verkaufen Töpffer jun., Blumberg. |
Geschäftsplan zur Musterung der Militairpflichtigen im Kreise Niederbarnim pro 1882. I. Alt-Landsberg, im Schützenhause Am Mittwoch, den 12. April cr., aus den Ortschaften Bollensdorf, Eiche mit Hellersdorf, Fredersdorf, Hönow, Krummensee, Alt-Landsberg, Stadt, Alt-Landsberg, Amt, Mehrow, Neuenhagen, Dorf und Gut, Seeberg. V. Bernau, im Jusewski'schen Restaurant Am Freitag, den 28. April cr., aus den Ortschaften ..., Lindenberg, ... Am Montag, den 1. Mai cr., aus den Ortschaften Ahrensfelde, Blumberg und Elisenau, ... |
Täglich Futter-Runkeln, pro Centner 65 Pf., bei Lichtenberger, Ahrensfelde. |
Personal-Chronik. An Stelle des verzogenen Actuars Hiller ist der Amtssecretair Maever zu Blumberg zum Standesbeamten-Stellvertreter für den Bezirk Blumberg ernannt und vereidigt worden. |
Hönow. Am Charfreitag ist hierselbst mit Pferd und Wagen ein Ehepaar aus Neu-Weißensee angehalten worden, welches, wie die Untersuchungen ergeben, schon seit Monaten in einem großen Theil des Niederbarnimer Kreises das Diebeshandwerk betrieben hat. An dem gedachten Tage Abends brachte der Chausseegeldeinnehmer Erhardt aus Marzahn nach hier die Mittheilung, daß ein näher beschriebenes Fuhrwerk, welches den Verdacht an den zahlreichen Kartoffeldiebstählen der Umgegend auf sich gelenkt und sich schon lange der besonderen Achtsamkeit der polizeilichen Organe erfreut, die dortige Hebestelle passirt und die Chaussee nach Hönow zu gefahren ist. Dem Fuhrwerk wurde nachgespürt und bei den verschiedenen Kartoffelmiethen auf hiesiger Feldmark Wachen aufgestellt. ... |
Bernau. Wie verlautet, sollen dem Comité zur Hussitenfeier nunmehr Nachrichten zugegangen sein, daß Sr. Majestät der Kaiser, sowie Sr. Kaiserl. Kgl. Hoheit der Kronprinz dem Fest am 15. Mai hierselbst beiwohnen werden. |
Todesfälle an Infektions-Krankheiten im Kreis Niederbarnim im Monat März 1882. |
Bernau. Nach dem Schreiben des Kgl. Hofmarschallamtes vom 8. d. Mts. haben Sr. Kais. Kgl. Hoheit der Kronprinz nunmehr die bestimmte Absicht geäußert, der Feier in Bernau am 15. d. Mts. persönlich beizuwohnen. |
Ein alter noch sehr gut erhaltener Federwagen mit freien Axen und Verdeck, geeignet als Gärtnerwagen, auch Milchwagen, steht zum Verkauf bei dem Schmiedemeister Albrecht Ahrensfelde bei Berlin. Zwei Fenster, schönste Gegend, Berlinerstraße 1 Treppe, sind zum Hussitenfest zu vermiethen. Näheres bei der Exped. des Niederb. Kreisblatts. |
Etat für den Kreis Nieder-Barnim für das Rechnungsjahr vom 1. April 1882 bis dahin 1883. Einnahmen. Kapitel V. Von den Chausseen. Titel II. Chaussee Berlin - Alt-Landsberg - Radebrück
Ausgaben. Kapitel VII. Für Chausseen und Wege. Titel III. Für die Chaussee Berlin - Alt-Landsberg - Radebrück (Berlin-Prötzel)
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Ein zuverlässiger Arbeitsmann findet sogleich Wohnung und Arbeit bei Fr. Grün, Blumberg. Einen unverheiratheter Kuhfütterer verlangt sogleich Fr. Grün, Blumberg. |
Die Rieselfelder bei Berlin. Die von zahlreichen Gemeinden der Umgegend von Berlin erhobenen Beschwerden über die Rieselfelder sind jüngst von einer Commission untersucht worden, welche von Vertretern des Landwirthschaftlichen und des Cultusministeriums und der Ministerien des Innern und der öffentlichen Arbeiten bestand. ... Nach dem Urtheil der Commission ist der gegenwärtige Zustand der Berieselung der Güter Falkenberg und Bürknersfelde im Kreis Nieder-Barnim ein unhaltbarer. Die dortigen Berieselungsanlagen sollen nach Angaben des Magistrats die auf täglich ungefähr 20600 cbm berechneten Canalwasser aus den Radialsystemen IV und V (mit etwa 500 000 Einwohnern) sowie aus dem städtischen Viehhofe aufnehmen. Nun aber beträgt das Areal der Güter 800 ha, wovon nur 300 ha zu Rieselanlagen aptirt sind. Für je 250 Personen ist aber 1 ha Rieselfläche erforderlich, mithin müßten nicht 300, sondern 2000 ha Rieselfelder aptirt sein. Wenn trotzdem täglich 20600 cbm auf die aptirten 300 ha der Güter Falkenberg und Bürknersfelde abgelassen werden, so unterliegt es keinem Zweifel, daß die städtischen Verwaltung hier in nicht zu rechtfertigender Weise vorgegangen ist. Die dortigen Zustände geben daher auch zu ernsten Bedenken Veranlassung. Viele Grundstücke sind überschwemmt, am 25. hat dort ein Dammbruch stattgefunden, welcher ungereinigtes Canalwasser auf die angrenzenden Ländereien verbreitete. Vornehmlich fehlt es an einer genügenden Entwässerung durch Gräben, welche das abfließende Wasser in Wasserläufe überführen. ... |
Blumberg, den 9. Juni. Heute Nachmittag gegen 5 Uhr entstand in dem Wohngebäuden des Kossäthen Wegener hierselbst ein Feuer, bei welchem das Haus völlig niederbrannte. |
Namentliche Liste der im Jahre 1882 classificirten Reserve- und Landwehr-Mannschaften. C. Hinter den letzten Jahrgang der Landwehr zurückgestellt
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Ein verheirateter Kutscher mit guten Zeugnissen wird zum 1. Juli verlangt auf Rittergut Hellersdorf bei Caulsdorf. Seehundweber, bei ganz hohem Lohn und dauernder Beschäftigung werden verlangt. Ketten vorräthig bei Güthling. [Bernau] |
Blumberg. Sein zwanzigjähriges Bestehen feierte am Sonntag der hiesige Landwehr-Verein, womit auch zugleich ein Kinderfest für die Schuljugend verbunden war. Um zwei Uhr Nachmittags versammelte sich die letztere auf dem Platz vor den Schulhäusern, der Verein zog heran, holte die Fahne von dem Vorsitzenden, Herrn Lehrer Ewest, ab und dann ging's in langem Zuge unter Vorantritt eines Musikcorps durch die Straßen des Dorfs auf den Festplatz an der "Schleuße". Hier hielt der Vorsitzende die Festrede, ... Es war im Juli 1862, als eine Anzahl Blumberger Wehrmänner den Gedanken faßte, zur Unterstützung bedürftiger Kameraden bei Krankheits- und Sterbefällen einen Verein zu bilden, der dann auch wirklich in's Leben gerufen wurde. Derselbe wird gebildet von Männern aus der Reserve, der Landwehr und solchen, die Soldat gewesen sind und sich im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befinden, von denen jeder einen jährlichen Beitrag von drei Mark, monatlich also 25 Pf. entrichtet. Doch werden auch Personen, die nicht Soldat gewesen sind, als Ehrenmitglied in den Verein aufgenommen. Gegenwärtig zählt er 79 Mitglieder; im Ganzen sind während der Dauer seinen zwanzigjährigen Bestehens 111 Personen in ihn aufgenommen worden, von denen 15 verstarben. Seit 1862 sind gezahlt: an Sterbegeld 510 Mark, an Krankengeld 798 Mark 75 Pf.; die sonstigen Ausgaben betrugen 455 Mark, die Gesamtausgabe also 1763 Mark 75 Pf.; wogegen die Einnahme sich auf 3100 Mark stellt. Der Verein befindet sich jetzt im Besitz eines Vermögens von 2750 Mark, ... Ein Hoch auf Sr. Maj. den Kaiser schloß die Rede, worauf die Kapelle wieder mehrere Stücke spielte, während die Kinder sich an allerlei Spielen ergötzten; dann erquickten sie sich an Kaffee und Kuchen. Um 6 Uhr folgte der Rückmarsch in's Dorf nach dem Hammann'schen [!] Gasthof, in dessen mit Guirlanden und Fahnen hübsch geschmückten Saal zunächst die Schuljugend Tänzchen machte. Später fand Zapfenstreich und Fackelzug durch's Dorf statt, woran sich ein Feuerwerk anschloß. Mit einem Ball, welcher die Mitglieder des Vereins und ihre Angehörigen bis zum frühen Morgen zusammenhielt, schloß die wohlgelungene, von schönstem Wetter begünstigte Feier ... |
Blumberg. Zu dem am Sonntag, den 9. Juli 1882, stattfindenden Gesangsfest des Gesangvereins "Hoffnung" wird hierdurch freundlichst eingeladen. Seehund-Weber, Lohn pro Meter 2,20 M., erhalten dauerhaft Beschäftigung bei Frau Richter. [Bernau] Auch gebe Blätter und Ruthen zu. |
Straßen-Polizei-Verordnung für den Amtsbezirk Ahrensfelde. Auf Grund des § 5 des Gesetzes vom 11. März 1850 über die Polizeiverwaltung und des § 62 der Kreisordnung vom 13. December 1872, wird unter Zustimmung des Amtsausschusses für den Umfang des Amtsbezirk Ahrensfelde verordnet, was folgt: § 1. Das Fahren, Reiten und Viehtreiben außerhalb der zum genannten Gebrauch bestimmten Straßen, also auf Fußwegen, öffentlichen Plätzen (Dorffreiheit) und Baumanlagen wird hiermit untersagt. § 2. Das Lagern von Hölzern und anderen Materialien und Gegenständen, das Bearbeiten von Bau- und Nutzhölzern auf Straßen, Fußsteigen und Plätzen ist ohne polizeiliche Genehmigung nicht gestattet. § 3. Uebertretungen dieser Polizei-Verordnung werden, so weit nicht die Bestimmungen des Reichsstrafgesetzbuches zur Anwendung kommen, mit Geldstrafe bis zu 9 Mark event. verhältnißmäßiger Haft bestraft. Mehrow, den 15. Juni 1882. Der Amts-Vorsteher. |
Ein tüchtiger Ackerknecht oder ein unverheirateter Arbeitsmann wird verlangt bei Carl Hammann, Gastwirth in Blumberg. |
Bernau. Nach dem Jagdschongesetz dürfen im Monat August geschossen werden: Männliches Roth- und Damwild [!], Rehböcke, Enten, Trappen, Schnepfen, Sumpf- und Wasservögel excl. Gänse und Reiher. Dagegen sind mit der Jagd zu verschonen: Elchwild, weibl. Roth- und Damwild, Wildkälber, Nicken, Rehkälber, Dachse, Auer-, Birk- und Fasanenhähne und Hennen, Rebhühner, Haselwild, Wachteln und Hasen. |
Illuminations-Lampen empfiehlt zu billigen Preisen L. Röther in Bernau. Lindenberg. Sonntag, den 13. und Montag, den 14. August: Große Erntefest-Musik wozu ergebenst einladet A. Bolle, Restaurateur. |
Die Milch der Schloßmeierei soll am 1. October anderweitig verpachtet werden. Pachtbewerber wollen sich melden beim Secretair Engel in Schloß Blumberg. |
Verzeichniß I der zum Wahlverband der größeren Grundbesitzer gehörigen Grundbesitzer, Gewerbetreibenden und Bergwerksbesitzer im Kreise Nieder-Barnim. Abtheilung A. Grundbesitzer
Verzeichniß III der Landgemeinden im Kreise Nieder-Barnim. Civil-Einwohner, Zahl nach der Zählung am 1. December 1880. Zahl der von jeder Gemeinde zu wählenden Wahlmänner
Berlin, den 28. Juli 1882. Der Kreis-Ausschuß des Kreises Nieder-Barnim. Scharnweber. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Täglich Heu, pro Centner 2 Mark 50 Pf., bei Lichtenberger in Ahrensfelde. |
Bekanntmachung. Auf dem Kreistage am 30. März d. Js. sind zu Taxatoren bezw. Mitgliedern der im Falle einer Mobilmachung im Kreise zusammentretenden Pferde-Aushebungs und Musterungs-Commissionen gewählt worden und zwar auf 6 Jahre: Für den Pferde-Musterungsbezirk Falkenberg Zu Mitgliedern: Zu Stellvertretern: Der Kreis-Landrath, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber. |
Personal-Chronik. Der Administrator Johannes Ziegner in Blumberg ist als Gutsvorsteher-Stellvertreter für den Gutsbezirk Blumberg bestätigt worden. |
Bergmann's Sommersprossen-Seife zum vollständigen Entfernen der Sommersprossen empfing á Stück 60 Pf. (!) J.G. Thiel [Bernau] Blumberg. Sonntag, den 27. und Montag, den 28. August: Großes Erntefest, wozu freundlichst einladet C. Hamann. [!] |
Ziegelei-Geräthschaften: Gute Rosten u. s. w. billig bei Lichtenberger in Ahrensfelde. |
Lindenberg. Sonntag, den 3. September: Große Tanzmusik im neu gemalten Saale, wozu einladet C. Gathow, Gastwirth. |
Shlipse und Cravatten empfing in großer Auswahl zu billigen Preisen ... |
Blumberg. Am Sedantage ertrank beim Baden seines Pferdes im hiesigen Dorfpfuhl der fahrende Landbriefträger L. auf unerklärliche Weise in dem ganz flachen Wasser des Pfuhles. Obwohl erst seit kurzem in hiesiger Gegend, hatte sich der etwa sechzigjährige Verunglückte bei den Bewohnern der Dörfer Börnicke, Seefeld und Blumberg, welche er auf seiner Tour von Bernau aus berührte, allseitige Beliebtheit erworben und ist die Theilnahme an seinem traurigen Ende daher auch eine allgemeine. |
Entlaufen ein junger Hühnerhund, weiß und gelb gefleckt, mit zwei Drüsen am Hals, und ist gegen gute Belohnung abzug bei W. Hase, Ahrensfelde. Etwa 100 Liter Milch sind vom 1. October ab zu verpachten in Mehrow bei Brederecke. |
Blumberg, 5. September. Heute Nachmittag fand hier die Beerdigung des verunglückten, übrigens erst 51 Jahre alt gewesenen Landbriefträgers Linde statt. Welche Beliebtheit sich der Verstoß in der kurzen Zeit, während welcher er sich in hiesiger Gegend befunden, erworben hatte, ersieht man aus dem zahlreichen Trauergefolge. Aus Bernau hatten sich der Herr Postmeister Klabunde und einer der Herren Secretäre, sowie die Amtskollegen des Verewigten zur Bestattung eingefunden. Blumberg, 5. September. Gestern wurde in einem in unserer Feldmark belegenen Gewässer die Leiche einer Dienstmagd aufgefunden, welche seit Sonntag vor acht Tagen verschwunden gewesen war. Dieselbe hatte die Absicht kundgegeben, sich das Leben nehmen zu wollen. |
Ein Sohn achtbarer Eltern, welcher Lust hat, die Schuhmacherei zu erlernen, kann sich melden beim Schuhmachermeister Chr. Klebsch, Blumberg. |
Schwedischer Saat-Weizen, 1881, aus Schweden bezogen, unübertroffen im Körner-Ertrag, pro Centner 10 Mark, bei Lichtenberger in Ahrensfelde. Täglich Heu pro Ctr. 2 Mark 50 Pf., Streustroh, pro Ctr. 1 M., bei Lichtenberger in Ahrensfelde. |
Für Kartoffelbuddler zahlt den größten Preis, und wollen sich >>Arbeiter<< hierzu melden auf Rittergut Mehrow. |
10 Personen als gute Ochsenpflüger werden gesucht auf Rittergut Mehrow. |
Für die Schloßmeierei wird sofort ein erster und zu Neujahr noch ein zweiter Knecht gesucht. Das Nähere ist zu erfragen beim Meier Freimund in Blumberg. Einen Decker für Stroh und Rohrdächer verlangt alsbald Dom. Berghof bei Rüdersdorf. |
Ein großer bleigrauer Ziehhund mit weißer Kehle und weißer Schwanzspitze, auf den Namen "Leo" hörend, ist mir entlaufen. Sollte derselbe sich bei Jemand befinden, so wird gebeten, denselben gegen Vergütung abzuliefern bei Gustav Bade, Blumberg. |
Aus der Geschichte einiger Ortschaften im Kreise Niederbarnim 18. Blumberg ... Friedrich Nicolai in seiner "Beschreibung der Königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam ec.", 3. Auflage 1766, III. Band, page 1064 ... Über den "Burgwall von Blumberg" finden sich in der Zeitschrift für Ethnologie 1876, Bd. VIII, Verhandl. S. 152, Mittheilungen. |
Bernau, den 19. October. In dem heutigen Wahltermin wurden folgende Wahlmänner gewählt: ... Bernau. Das Wahlergebnis stellt sich in Berücksichtigung der Unbestimmtheit der Parteistellung einzelner Wahlmänner im Großen und Ganzen wie folgt: Aus den Wahlbezirken des Nieder-Barnimer Kreises sind uns folgenden Zahlen mitgetheilt: |
Bekanntmachung. ... bringe ich ... zur öffentlichen Kenntniß, daß die Wahl der Abgeordneten [zum Hause der Abgeordneten] am Donnerstag, den 26. October von Vormittags 10 Uhr ab in der großen Stadtkirche zu Bernau stattfindet. ... Der Wahl-Commissarius, Königlicher Landrat Niederbarnimer Kreises, Geheime Regierungs-Rath. Scharnweber. Verzeichniß der Wahlmänner der für die Abgeordnetenwahl zu einem Wahlbezirk vereinigten Kreise Ober- und Nieder-Barnim.
II. Kreis Ober-Barnim [insgesamt 290] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ahrensfelde. Sonntag, den 4. November, von Abends 7 1/2 Uhr ab Großes Concert, ausgeführt von der Liebisch'schen Capelle aus Bernau. Hierzu ladet freundlichst ein W. Hase, Gastwirth. |
Blumberg. Am 15. d. Mts. fand der amtliche Fleischbeschauer Herr Henneberg in einem frisch geschlachteten Schweine eine größere Anzahl Trichinen. |
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